Leistungen

Manuelle Therapie (IAOM)
Hierbei handelt es sich um spezielle Techniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke und der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Dieser Befund dient als Grundlage für die therapeutischen Grifftechniken, die vom Physiotherapeuten als Mobilisation bei Bewegungseinschränkungen oder zur Schmerzlinderung eingesetzt werden. Mit der Manuellen Therapie steht dem Physiotherapeuten eine gezielte, gelenkschonende, effektive und meist schmerzfreie Behandlungstechnik zur Verfügung, die bei Funktionsstörungen der Gelenke neben der krankengymnastischen Behandlung eingesetzt wird. Daneben dienen die Weichteiltechniken mit verschiedenen Entspannungs -und Dehntechniken dazu, die gelenknahe Muskulatur so zu stimulieren, dass sie sich dem neu gewonnenen Bewegungsausmaß anpasst.

http://www.iaom.de/

 

PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation)
 PNF steht für „Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation“.Was bedeutet das? Ihr Körper verfügt über unterschiedliche Sinnesorgane. Durch die so genannten Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper sich bewegt oder in welcher Position er sich befindet („Propriozeptiv“). Daher wissen Sie ohne hinzusehen, ob Sie zum Beispiel Ihr Knie gerade strecken oder beugen. Eine PNF-Therapie regt diese Rezeptoren in Gelenken, Muskeln und Sehnen durch gezielte Stimulation an und aktiviert sie. Durch die Stimulation wird die Wahrnehmung gefördert, sie ist entscheidend für Bewegungsorganisation.

PNF fördert somit das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln („Neuromuskulär“). Arbeiten sie gut zusammen, fallen Ihnen alle alltäglichen Bewegungen leichter („Fazilitation“).

Die PNF Therapie unterscheidet sich von anderen Übungsbehandlungen:

Speziell die Drehungen / Rotationen bei den Bewegungen werden gezielt hervorgehoben, um den Muskelverläufen optimal gerecht zu werden.

Am Beginn jeder physiotherapeutischen Behandlung durch PNF steht die „Befundung“ Ihrer Bewegungsfähigkeiten. Sodann besprechen Sie mit dem Therapeuten oder der Therapeutin, welche körperlichen Fähigkeiten Sie verbessern möchten und formulieren gemeinsam eine Zielvereinbarung.

PNF ist Konzept, Therapiemethode und Technik zugleich.

Dabei ist besonders hervorzuheben, dass PNF sich an den Ressourcen des Patienten orientiert und diese gezielt zur Verbesserung der Bewegungs- und Haltungskontrolle einsetzt. D.h., dass zur Verfügung stehende Fähigkeiten von besonderem Interesse sind. Machen Sie folgendes kleines Experiment: „drücken Sie Ihre Hand kräftig auf den Tisch, vor dem Sie gerade sitzen“. Sie werden sogleich merken, dass Ihre Bauchmuskeln zu arbeiten beginnen. So kann ein kräftiger Arm genutzt werden, um schwache Bauchmuskeln zu aktivieren.

Jeder PNF Therapeut kennt die Zusammenhänge unserer motorischen Organisation und kann so Ihre guten Fähigkeiten gezielt einsetzen. Viele Wiederholungen der zu erlernenden Bewegung in variablen Kontexten führen schließlich zum Therapieerfolg.

PNF kann Menschen mit Störungen des Bewegungs- oder Stützapparates helfen, ihre Sicherheit und Selbständigkeit zu verbessern und Schmerzen zu beheben oder zu lindern.Eine Behandlung nach PNF wird insbesondere angewandt bei Bewegungsstörungen aufgrund von:

  • Multipler Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Querschnittslähmung
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Schlaganfall
  • Gelenkoperationen
  • Sportunfällen
  • Gesicht-, Mund- und Schluckbeschwerden (inklusive Kieferproblematiken)
  • Rückenschmerz

Die Therapie verbessert die bewusste und unbewusste Steuerung der Körperhaltung und Bewegung. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen fördert PNF lebenserhaltende Funktionen wie die Atmung, das Essen und das Schlucken.

 

Manuelle Lymphdrainage(KPE)
… ist eine besonders leichte, streichende Massageform und Bestandteil der physikalischen Ödemtherapie. Hierbei geht es um die Behandlung des Lymphsystems über manuelle Griffe durch den Therapeuten im Bereich der Lymphknoten und Lymphbahnen. Durch diese Techniken wird der Lymphfluss angeregt und somit Ödeme, die als Flüssigkeitsansammlung im Bindegewebe definiert werden, reduziert. Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Ursachen für Ödeme. Einige typische Beispiele sind Venenschwäche, Gelenkergüsse/Gewebsödeme nach Verletzungen oder Operationen, Lymphknotenentfernung/-bestrahlung bei Krebserkrankungen. Auch bei Migränepatienten kann man durch manuelle Lymphdrainage eine deutliche Verbesserung der Symptome erreichen.
Stosswellentherapie
Stoßwellentherapie ist eine äußerst wirksame Behandlungsmethode. Der Begriff „Stoßwelle“ bezieht sich auf mechanische Druckimpulse, die sich wellenförmig in einem Medium (Wasser, Luft oder einem Festkörper) verbreiten. Es handelt sich um hörbare Schallwellen mit hoher Energie. Sie kommen in der Atmosphäre bei explosionsartigen Ereignissen vor, beispielsweise Gewitterdonnern, oder wenn ein Flugzeug die Schallmauer durchbricht. An der Wellenfront erhöht sich der Druck extrem schnell und erreicht Hochdruckwerte.
Für den medizinischen Einsatz wird diese Energie künstlich erzeugt. Die genau definierten und dosierbaren Stoßwellen werden gezielt in den Körper geleitet, wo ihre Heilkraft wirkt.

  1. Tennis- und Golferellenbogen (Epicondylopathia radialis/ulnaris)
  2. Chronische Schultersehnenbeschwerden mit und ohne Verkalkungen (Impingement-Syndrom/Tendinosis calcarea)
  3. Fersensporn (Fasziitis plantaris)
  4. Patellaspitzensyndrom
  5. Tibiakantensyndrom
  6. Chronische Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
  7. Schmerzhafte Sehnenentzündungen am Hüftkamm (Bursitis trochanterica)
  8. Chronische Schmerzen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich (Myofasziale Schmerzsyndrome)

Rückenschmerztherapie

FPZ: DEUTSCHLAND DEN RÜCKEN STÄRKEN ist Marktführer auf dem Gebiet der modernen Rückenschmerztherapie in Deutschland. Seit 1990 hat das Experten-Team von FPZ in innovativer Forschungs- und Entwicklungsarbeit ein neues Behandlungsprogramm gegen Rückenschmerzen entwickelt:

Das FPZ Konzept gegen Rückenschmerzen

Hoch wirksam und sicher

Das FPZ KONZEPT zeichnet sich aber nicht nur durch eine hohe Wirksamkeit gegen Rückenschmerzen aus, sondern auch durch vorbildliche Sicherheit. Denn mehr als 95 % der Patienten können das Programm gegen Rückenschmerzen vollständig absolvieren.

Jede Rückenschmerz-Therapie mit dem FPZ KONZEPT beginnt mit einer sorgfältigen Analyse durch einen qualifizierten Arzt

Krankengymnastik am Gerät

In der Krankengymnastik am Gerät (KGG) werden unter Einbeziehung Probleme der Traininglehre an speziellen Rehabilitationsgeräten Verbesserungen der Muskelfunktionen unter Einschluss des zugehörigen Gelenk- und Stützgewebes erreicht. Nach einer ausführlichen Analyse erstellt ein Physiotherapeut einen individuellen Trainingsplan unter medizinischen Gesichtspunkten. Ziel ist es Kraft, Koordination, Ausdauer und Flexibilität des Trainierenden zu verbessern. KGG kommt zum Einsatz nach Operationen, Verletzungen oder chronischen Beschwerden. Der Patient erreicht durch das gezielte Training eine normale Beweglichkeit und Belastbarkeit der betroffenen Strukturen. Er kann seinen Alltag wieder beschwerdefreier gestalten.

Triggerpunkt Therapie
Triggerpunkte sind Bindegewebe-Ablagerungen, die zum Beispiel durch folgende Ursachen entstehen: Überbeanspruchung durch Verletzungen wie z.B Zerrungen, Misstritte Verspannungen nach Fehlhaltungen (schlechte Arbeitsplatz-Ergonomie, repetitive Bewegungen unter ungünstigen Bedingungen) Schonhaltungen im Zusammenhang mit anderen auftretenden Schmerzen Verspannungen aufgrund von Stress oder anderen äusseren Einflüssen Verspannungen aufgrund von psychischen Einflüssen All diese Möglichkeiten führen zu einer Minderdurchblutung des Muskelgewebes und können die Ursache für einen Triggerpunkt sein Diese Bindegewebsansammlung bewirkt jedoch ihrerseits wieder eine Minderdurchblutung – ein sich selbst erhaltender, schmerzhafter Teufelskreis kann entstehen. Die Triggerpunktarbeit ist ein möglicher Weg diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Triggerpunkte sind Stellen mit erhöhter Reizbarkeit. Durch Druck können Triggerpunkte gereizt werden, dabei überträgt jeder Muskel einen typischen Schmerz in eine oft entfernt gelegene Zone (auch Referenzschmerzzone genannt). Vom Auslösen dieses Schmerzes kommt die Bezeichnung Triggerpoint (englisch „to trigger“ = auslösen).
Elektrotherapie / Ultraschall

Elektrotherapie nutzt die Kraft elektrischer Ströme oder Stromimpulse, um die natürlichen Heilungsvorgänge im Körper zu aktivieren und zu unterstützen. Die Elektrotherapie nutzt je nach Anwendungsgebiet nieder-, mittel oder hochfrequente Stromformen, die durchweg sehr gut verträglich sind. Das kann nicht nur auf direktem Wege geschehen, sondern auch indirekt, indem elektrische Energie in Wärme oder mechanische Energie umgesetzt wird. In vielen Fällen ist Elektrotherapie eine sinnvolle alternative Therapieform – eine „Medizin“ ohne Verfallsdatum und frei von Nebenwirkungen.

Wann hilft Elektrotherapie

Im Rahmen physiotherapeutischer Behandlung hilft die Elektrotherapie bei:

  • Akuten und chronischen Schmerzzuständen (nieder- und mittelfrequente Stromimpulse)
  • Peripheren und zentralen Lähmungen (nieder- und mittelfrequente Stromimpulse)
  • Störungen des vegetativen Nervensystems (niederfrequente Stromimpulse)
  • Inkontinenz (Stromimpulse mit ggf. gleichzeitiger Rückmeldung mittels Biofeedback)
  • Tinnitus (mit mittelfrequenten Stromimpulsen mittels einer Kissenelektrode)

Durchblutungsstörungen (durch nieder-, mittel- und hochfrequente Stromformen)

Marnitz Therapie

Die Schlüsselzonenmassage und manuelle Therapie nach Dr. Marnitz ist eine Therapie mit ganzheitlichem Behandlungskonzept. Der Organismus wird als Einheit betrachtet. Die Marnitz-Therapie wirkt direkt und reflektorisch.
Sie eignet sich vor allem bei orthopädischen Erkrankungen zur Mobilisation und Schmerzlinderung. Nebenbei verbessert sie, durch das Lösen von Blockierungen an Gelenken und Wirbelsäule über das vegetative Nervensystem, die Funktion der inneren Organe. Da die Methode nicht großflächig die Durchblutung fördert, ist sie,  besonders zur Behandlung von Ödempatienten geeignet und hat sich in der Krebsnachsorge bewährt.

Physiotherapie bei HWS Pathologien
Dorn-Breuß-Therapie
Die Dorn-Methode wurde in den 80er Jahren von Dieter Dorn entwickelt. Diese manuelle Therapie hat sich im Laufe der Jahre immer mehr in der Praxis von Heilpraktikern, Masseuren, Physiotherapeuten und Ärzten als effektiv und sanft etabliert. Die Dorn-Therapie bietet die Möglichkeit, nahezu alle Gelenke des Körpers auf schonende Weise in ihre ursprüngliche gesunde Lage zurückbringen. Die Therapiemethode bezieht Elemente der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin mit ein.
Fasziendistorsionsmodell

Faziendistorsionsmodell nach Stephen Typaldos

Das Fasziendistorsionsmodel (FDM) ist ein neuartiges Behandlungskonzept, dass Beschwerden wie z.B. Bewegungseinschränkungen oder Schmerzzustände des Bewegungsaparats als Folge von einer oder mehreren von 6 spezifischen Fasziendistorsionen (Formveränderungen des Bindegewebes) versteht. Jede einzelne dieser Fasziendistorsionen kann prinzipiell rückgängig gemacht werden.

Die Behandlung kann helfen bei:

  • akuten Schmerzen durch Verstauchungen und Verrenkungen von Gelenken, Hexenschuss, steifem Nacken
  • akuten und chronischen Sportverletzungen
  • Bewegungseinschränkungen vor und nach Operationen
  • Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Schulter- und Nackenschmerzen, verschiedenste Gelenksschmerzen, …
  • Symptomen wie Sensibilitätsstörungen, Kraftverlust oder fehlendem Balancegefühl
  • bestimmten internistischen Problemen nach medizinischer Abklärung) nach Stephen Typaldos“ open=“no“]

Schmerzphysiotherapie
Der Schmerzphysiotherapeut versucht, der Vielschichtigkeit von chronischen Schmerzen gerecht zu werden, ohne in diffuse Polypragmasie (Versuch einer Behandlung mit einer Vielzahl unterschiedlicher Medikamenten und/oder Therapien) auszuarten. Das Neuromedizin-Konzept ist ein offenes, ganzheitliches, patientenzentriertes Konzept einer gezielten und dosierten Kombinationsbehandlung, bestehend aus Manualtherapie, PNF und Kinästhesie.
Hybridfeldtherapie

Bei der Hybridfeldtherapie werden ein Hochvoltfeld und ein Magnetfeld so in einem Winkel zueinander gestellt, dass dadurch ein Vektorfeld entsteht. Letzteres wird in der Biologie auch als Skalarfeld bezeichnet.Dem Behandlungsgerät sind zusätzlich gewebsberuhigende sowie durchblutungs- und stoffwechselfördernde Frequenzen aufmoduliert.Durch die kombination mehrerer schwacher Wirkmechanismen ist die Hybridfeld-Behandlung in ihrer Wirkung viel physiologischer als bei Geräten, die mit einem relativ hohen Energieeinsatz arbeiten. Die Grundlagenforschung an biologischen Systemen zeigte weiterhin, das sich die Wirkungen der Felder nicht nur summieren, sondern auch potenzieren.

Die Anwendung der Hybridfeldtherapie kann flächig und durchflutend erfolgen. Die flächige Anwendung kommt beispielsweise an Brust, Rücken, Bauch und Wirbelsäule, die durchflutende an Kopf, Hals und Extremitäten zum Einsatz.

Die Behandlungsdauer beträgt 30min und wird möglichst täglich über etwa zwei Wochen durchgeführt. Ein Erweiterung oder Wiederholung ist jederzeit möglich.

Anwendungsbeispiele:

  • Arthrosen
  • Energieleitungsstörungen
  • Gelenkschmerzen
  • Hämatome
  • Kalkschulter
  • Knorpelstörungen
  • Mangeldurchblutungen
  • Narbenbehandlung
  • Sehnenentzündungen
  • Sportverletzungen
  • Tinnitus, Hörsturz
  • Verstauchungen
  • Wundstörfelder

Ihr Nutzen

  • Schmerz- und nebenwirkungfreie Behandlung
  • geringe Behandlungsfrequenz
  • gute Schmerzlinderung
  • oft lang anhaltende Beschwerdelinderung

Kinesiotape
Das Kinesio-Tape ist ein farbiges elastisches Tape, welches mit unterschiedlicher Spannung auf die Haut geklebt wird. Durch kann das Tape eine Schmerzreduktion bewirken, die Spannung und Ansteuerung der Muskulatur positiv beeinflussen und Gelenkfunktionen unterstützen.

Wann wird es angewendet?

  • Bei jeglichen muskulären Beschwerden wie Muskelzerrungen, Muskelfaserrisse etc. Überdehnungen, Myogelosen (Verhärtungen in der Muskulatur)
  • Nach Sprungegelenksverletzungen, zum Beispiel einer Außenbandruptur am Fuß, bei Achillodynien (chronischen Achillessehnenbeschwerden) Hallux valgus
  • Am Knie: nach Patellaluxation (Kniescheibe seitlich verrutscht), hier nutzt der Therapeut das Tape als Korrekturanlagen, bei einem Erguss im Knie, bei Kniearthrose (Gonarthrose), nach einem Kreuzbandriss, Innenbandanriss oder –riss, postoperativ z.B. nach einer Meniskusoperation oder einer  Rekonstruktion des Kreuzbandes (LCA-Plastik), Rekonstruktion des MPFL (medialen patellofemoralen Ligament) nach wiederholter Luxation der Kniescheibe
  • Bei Rückenschmerzen (Spacetape), Hexenschuss, Lumbalgie, Lumboischialgie, Bandscheibenvorfall
  • Bei einer ISG Blockade, (Beckengelenksblockierung)
  • Bei Schulterschmerzen zum Beispiel durch ein Impingement, einen Rotatorenmanschettenanriss, eine Bicepssehnenreizung,
  • Bei einemTennisellenbogen und Golferellenbogen
  • Bei Sehnenscheidenentzündung am Unterarm
  • Bei einer Daumensattelgelenksarthrose
  • Bei Menstruationsbeschwerden
  • Zur Narbenbehandlung
  • Zur Verbesserung des Lymphabflusses zum Beispiel nach großen Operationen:
    • Hüft-TEP (Hüft-Totalendoprothese) neues Hüftgelenk
    • Knie-TEP (Knietotalendoprothese) neues Kniegelenk
    • Bauchoperationen, bei denen Lymphknoten entfernt werden
    • Mamma-Karcinom

Krankengymnastik
Das Ziel der Physiotherapie ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit des Patienten, was mit einer nachhaltigen Schmerzreduktion einhergeht. Dabei zielt die Behandlung auf natürliche physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau und Stoffwechselanregung) sowie auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus und einen eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Meist werden manuelle Behandlungsmethoden eingesetzt, welche ggf. um natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) ergänzt werden.

Myoreflex Therapie

Die Myoreflextherapie ist eine manuelle Regulationstherapie. Die Behandlung erfolgt am muskulären (myos) System des Bewegungsapparates. Gleichzeitig bietet sie Zugriff auf alle Körperfunktionen und Organe.

Was ist Schmerz

Schmerzen können als Signal eines gestörten Gesamtgleichgewichts sowie einer gestörten Bewegungsgeometrie betrachtet werden. Sehr viele Schmerzgeschehnisse und degenerative Veränderungen entstehen aufgrund funktioneller Fehl- und Überbelastung, Bewegungsarmut, psychischer Belastung und vielem mehr.

Wie wirkt die Myoreflextherapie?

Bei der Myoreflextherapie werden in erster Linie Muskelansätze behandelt. Nach einem Funktions- und Tastbefund wird über Druckpunktstimulation an ganz bestimmten Reflexpunkten der Muskulatur ein Reiz gesetzt. Dieser wird an das Gehirn weitergeleitet. Von dort aus wird das Spannungsmuster der jeweiligen Muskulatur reflektorisch reguliert. Verändern und regulieren sich die muskulären Arbeits- und Bewegungsmuster, können die Beschwerdebilder abklingen. Gelenke und Weichteilstrukturen erfahren eine Entlastung und selbst chronisch degenerativ fortschreitende Veränderungen werden aufgehalten und regenerieren. Dabei stützt sich diese Therapie nach Dr. med. Kurt Mosetter auf verschiedene Eckpfeiler:

  • Anatomie, Orthopädie
  • Individuelle Schmerzbiographie
  • Biochemie, Neurobiochemie
  • Physik, Biokinematik
  • Psychologische Medizin, Psychotraumatologie
  • TCM, Akupunktursysteme
  • Gehirnforschung

Für welche Erkrankungen ist die Myoreflextherapie besonders geeignet?

Erkrankungen des gesamten Bereichs ‘Bewegungsapparat’ mit Muskeln, Sehnen, Gelenken, Bändern, z.B.:

  • Lumboischialgie (Hexenschuss)
  • Bandscheibenvorfall
  • Chronische Schmerzen
  • Kniefunktionsstörungen
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Fibromyalgie
  • Schleudertrauma
  • Funktionelle Gelenkblockaden, Arthrose
  • Skoliose

Funktionelle Organstörungen, wie z.B.:

  • Funktioneller Bluthochdruck
  • Funktionelle Herzrhythmusstörungen
  • Funktionelle Atembeschwerden (Asthma)

Über die Verbindung der Kopfgelenke mit Ohr und Kiefer

  • Migräne, Kopfschmerz, Schwindel
  • Sehstörungen
  • Tinnitus
  • Kiefergelenkstörungen

Psychotraumatische Belastungen

  • Angst (mit Verspannungszuständen nach Unfall, Überfall, Gewalt)
  • Chronische emotionale Belastung
  • Panikattacken
  • Burnout

ADS/ADHS

  • Bei Kindern und Erwachsenen

Rehabilitation nach Sportverletzungen
Tinnitus Therapie
Migräne Therapie
Kryotherapie/Cryoflow
Mobiles Kaltluftgerät mit integriertem Biofeedbacksystem zur Gewährleistung einer konstanten Temperatur an der behandelten Stelle (Messung der Hauttemperatur sowie automatische Anpassung des Luftstroms).Über einen Infrarotsensor wird die Hauttemperatur ständig kontrolliert und geregelt. Es kommt zu keinem direkten Kontakt mit der Haut. Daher ist dieses Gerät prädestiniert für offene Wunden und/ oder empfindliche Patienten.
K-Laser

Die Rehawelt Remshalden hat ab sofort die neueste und fortschrittlichste Lasertechnologie für Therapie und Medizin – den K-Laser Cube 4 – Einzug.

Die jüngste Generation der K-Laser-Serie, der extrem handliche Cube, ist der weltweit erste therapeutische & medizinische Laser mit 4 Wellenlängen und 15 Watt Leistung CW sowie 20 Watt ISP. Herzstück der Technologie ist die Kombination aus Laserdiodentechnik und Glasfaserleiter, wodurch die Effekte von Biostimulation, thermischer Wirkung und Vasodilitation vereint werden.

Die Stimulation des Zellstoffwechsels mit Photonen des Laserlichtes unterschiedlicher Wellenlängen und der höheren Leistungsdichte des K-Lasers für tieferes Eindringen ins Gewebe sind seine zentralen Wirkungsweisen. Der Laser trifft somit auf Blut (Wasser), Hämoglobin (Eisen-Sauerstofftransport), Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) und natürlich auf die Haut (Melanin).

Das Gerät ist zertifiziert zur Therapie für Muskel- und Skelett-Pathologien, osteoartikulären Erkrankungen, Ödemen, Weichteilverletzungen und Laserakupunktur (gemäß CE Zertifizierung 0476 vom 30.09.2005). Die optimal abgestimmte Software gewährleistet einen reibungslosen Einsatz in Sportmedizin, Orthopädie uvm.

Die Photonen der Laserapplikation können durch ihre erhöhte Eindringtiefe (Durchblutungssteigerung) und  Energiefreisetzung (ATP Freisetzung im Mitochondrium der Zelle) eine Verbesserung der Stoffwechselsituation im Gewebe erzielen und somit nachhaltig zur Regeneration und Reparation unterschiedlicher Körperzellstrukturen beitragen.

Durch die Verbesserung der allgemeinen Stoffwechselsituation besteht die Möglichkeit, die Nozizeption (Schmerzwahrnehmung) zu regulieren. Sogenannte „Schlackenstoffe“, welche bei entzündlichen Prozessen im Gewebe zurückbleiben (Fibrosierungen) und die Durchblutung sowie den Lymphabfluss (ödematöse Stauungen) negativ beeinflussen, können durch die Stimulation der Makrophagenaktivität („Fresszellen“, welche Schadstoffe aufnehmen) sowie durch die Stimulation der Neubildung von Kapillargefäßen (Angiogenese), schneller abtransportiert werden.

Auf neurophysiologischer Ebene kann ebenso, durch die Regulation der Schmerzreizweiterleitung, eine nachhaltige Unterstützung der Nervenregeneration sowie  eine Verbesserung der weiteren neuromuskulären Funktionskette erzielt werden.

Komplexe Bewegungsabläufe können wieder ökonomischer durchgeführt und somit den betroffenen Klienten bei der Erlangung seiner Zielsetzung unterstützen. Immunologisch gesehen wird von der ersten Behandlung weg das Immunsystem stimuliert und somit können die Heilmechanismen des Körpers zur Wiedererlangung und Optimierung der eigenen Körperfunktionen mit der Intervention des K-Lasers unterstützt werden.

Weitere Informationen zum K-Laser sind hier zu finden.

Klassische Massagetherapie
Bei der klassischen Massage werden die Muskulatur und oberflächliche Gewebsschichten angesprochen. Dadurch werden Schmerzen gelindert, der Stoffwechsel angeregt und die Durchblutung verbessert.
Bindegewebsmassage
Die Bindegewebsmassage ist eine spezielle Form der Reflexzonenmassage. Man geht davon aus, dass bei Erkrankungen der inneren Organe und des Bewegungsapparates eine Dysbalance der Spannungen und eine Störung des Stoffwechsels der subkutanen Gewebe entsteht. Alle Gewebsabschnitte mit einer veränderten Spannung oder einer Verklebung werden mit einer besonderen Technik gereizt, bis ein Spannungsausgleich hergestellt ist. Bei der Ausführung der Bindegewebsmassage empfindet der Patient subjektiv ein charakteristisches Schneidegefühl an allen therapierelevanten Stellen. Bei Reizung des subkutanen Bindegewebes kommt es direkt zu einer Beeinflussung des vegetativen Nervensystems. Indirekt oder reflektorisch werden die Organe und ihre Funktionen positiv beeinflusst. Neben diesen allgemeinen und reflektorischen Wirkungen werden durch den lokalen Spannungsausgleich Störungen des Bewegungsapparates verbessert.
Schröpfen

Während der Schröpfmassage wird, abhängig von der behandelten Körperpartie, unterschiedlich großen Schröpfgläsern ein Vakuum erzeugt, dies kann durch Hitze geschehen oder durch die Verwendung von Saugnäpfen.  Die Schröpfgläser werden nun auf der zuvor eingeölten Hautpartie mit ziehenden oder kreisenden Bewegungen verschoben.

Das Schröpfen ist ein Verfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin und gehört dort zu den ausleitenden Verfahren.  Im Bereich von Myogelosen (muskuläre Verhärtungen) soll die Schröpfmassage intensiv durchbluten und den Abbau der Verhärtungen ermöglichen. Es können aber auch je nach Lage der Schröpfstellen innere Organe positiv beeinflusst werden.

Unter anderem kann Schröpfen auch noch bei Migräne, Rheuma, Bandscheibenproblemen, Hexenschuss, Bluthochdruck, Bronchitis, Asthma, Verdauungsproblemen, Erkältungskrankheiten, Herz-Kreislauferkrankungen und vielen anderen Beschwerden hilfreich sein.

Shiatsu

Shiatsu ist ein eigenständiges System energetischer Körperarbeit und Lebenskunde. Shiatsu berührt und bewegt den ganzen Menschen und kann ihn in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten. Der Shiatsu-Weg regt an, selbst-bewusst und selbst-verantwortlich zu leben. Sie finden Shiatsu in Deutschland u.a. in Gesundheitspraxen, Wellness-Einrichtungen, Schulen, sozialen Institutionen, Betrieben und Kliniken.

Shiatsu ist in der fernöstlichen Philosophie, Heil- und Lebenskunde verwurzelt. Von Japan aus hat es sich im Westen verbreitet und eigenständig weiterentwickelt. Die Lebensenergie – japanisch: Ki; der „Lebenshauch“ – ist der Motor des Lebens. Shiatsu berührt und unterstützt die Anbindung an diesen Lebens-Strom. Die besondere Kunst von Shiatsu besteht darin, die Berührung individuell auf den Menschen mit seinen augenblicklichen Bedürfnissen einzustellen. Shiatsu…

  • dient der Entspannung und regt die Lebensenergie an
  • wirkt gegen Alltagsstress und hilft in Krisen
  • unterstützt die Selbstheilungskräfte
  • kann bei vielen Beschwerden und Symptomen eine Hilfe sein

Fango / Naturmoor
Die Wärmetherapie wird lokal eingesetzt, wo sie u. a. muskelentspannend, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd wirkt. Darüber hinaus vermindert Wärme die Viskosität der Gelenkflüssigkeit und Verbesserung die Dehnbarkeit des kollagenen Bindegewebes. Die Wärme wird durch Rotlichtlampen, Warm- und Fangopackungen sowie heißen Rollen erzeugt.
Therapie nach Cyriax
Gesichts Tuina
Tui Na heißt „Schieben und Greifen“ und ist eine alte chinesische Massagetechnik. Im Gegensatz zur Akupunktur wird hier nicht nur der Akupunkturpunkt sondern auch der Meridian in die Therapie integriert. Wie die Akupunktur bewirkt die Tui Na – Massage eine Harmonisierung des Energieflusses.
Sportphysiotherapie

Die Sportphysiotherapie ist die gezielte, sportartspezifische Behandlung von Patienten mit Sportverletzungen oder Sportschäden. Die Rehabilitation erfolgt unter Berücksichtigung von sportwissenschaftlichen Gesichtspunkten in Form von Krankengymnastik, medizinischem Aufbautraining, Massagen und physikalischer Therapie.

Slow Stroke Massage
Bei dieser Massagetechnik handelt es sich um eine sehr sanfte, einfühlsame Technik, in der mit vielen langen, langsamen Ausstreichungen über große Hautpartien massiert wird, wobei auf die fließenden Übergänge von einem Massagegriff zum nächsten, großer Wert gelegt wird. Ebenso von besonderer Bedeutung sind bei dieser Massagetechnik die Präsenz und das Einfühlungsvermögen der Masseurin/des Masseurs.
Ernährungsberatung

Ungesunde Nahrung oder falsche Essgewohnheiten sorgen nicht nur für Unwohlsein,sondern können auch richtig krank machen.

Wann hilft Ernährungsberatung?

Bei der Ernährungsberatung steht die Prävention in bestimmten Lebensphasen oder -situationen im Vordergrund, z.B. die Ernähung

  von Leistungssportlern/innen
  während Schwangerschaft/Stillzeit
während der Kindheit

Die Ernährungsberatung ist außerdem bei vielen Erkrankungen sinnvoll, bei denen eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten die Therapie unterstützen kann. In diesen Fällen spricht man von Ernährungstherapie.

Myofasciale Therapie
Myofasciale Schmerzen sind Beschwerden, die ausgelöst werden durch eine “Erkrankung” der Muskeln bzw. deren Faszien (myofaszial). Sie werden durch sogenannte Triggerpunkte verursacht, die nicht am Entstehungsort (Triggerpunkt), sondern an anderen Körperstellen Schmerzen auslösen können. Diese fortgeleiteten Schmerzphänomene nennt man Projektionsschmerzen.

Dieses Schmerzgeschehen ist häufiger als man denkt! Einer der bekanntesten Projektionsschmerzen ist sicher der ausstrahlende Schmerz in den linken Arm bei einem Herzinfarkt. Aber auch der Schläfenkopfschmerz bei Schulter und Nackenverspannungen ist ein typischer Projektionsschmerz vom Spannungstyp und wer kann von sich behaupten, dass er noch nie diese Beschwerden hatte? Diese Beschwerden können auf verschiedene Weise entstehen und verschwinden oft nicht von selbst!
Man kann diese Triggerpunkte und damit die entstehenden Schmerzen aber behandeln.

Triggerpunkt Therapie
Die Triggerpunktakupunktur dient der Behandlung von Muskelschmerzen, welche chronische Beschwerden verursachen können. Andauernde Überlastung oder direkte Traumen der betroffenen Muskelstrukturen sind häufig die Ursache für Schmerzen, welche sich jedoch durch eine geeignete Therapie beseitigen lassen.
Mobilisation des Nervensystems
Chiropractic nach Ackermann
Bei der Chiropraktischen Mobilisation wird mit minimalem Kraftaufwand manuell auf ein funktionsgestörtes Gelenk eingewirkt, wodurch die Gelenkfunktion wieder hergestellt wird. Dabei wird das Gelenk leicht über seinen normalen Spielraum hinaus bewegt, ohne dass Kapsel, Bänder oder Weichteile verletzt oder beeinträchtigt werden.
Wärmetherapie
Fango, Naturmoor, Rotlicht
Trainingsplanung & Gestaltung
Schlingentisch

Der Schlingentisch ist ein Therapiehilfsmittel, welches dem Therapeuten ermöglicht, Behandlungen unter teilweiser Abnahme des Eigengewichtes einzelner betroffener Körperabschnitte durchzuführen. Hierbei werden, abhängig von Diagnose und therapeutischer Zielsetzung, Aufhängungen (z.B. HWS oder Becken/Bein) mit an Seilschnüren aufgehängten Schlingen im Schlingentisch vorgenommen.

Für bestimmte Diagnosen ist der Schlingentisch unverzichtbares Hilfsmittel. Klassisches Beispiel hierfür ist die schwere Lumbalgie, die mit Hilfe des Schlingentisches gelenkschonender und schmerzfreier zu behandeln ist.

Indiba
Tiefenwärme
Kiefergelenksbehandlung

Kiefergelenksstörungen – die Craniomandibulären Dysfunktionen (CMD) – betreffen das Kiefergelenk, die Kaumuskulatur oder angrenzendes Gewebe. Typische Symptome für eine Kiefergelenksstörung sind:

  • häufige Kopfschmerzen
  • Probleme bei der Mundöffnung und beim Kauen
  • Knackgeräusche
  • Schmerzen im Bereich des Kiefergelenks oder der Kaumuskulatur
  • CMD kann langfristig sogar zu Verschleißerscheinungen am Kiefergelenk führen. Nicht selten tritt die Kiefergelenksstörung zusammen mit einem Tinnitus auf, dem Oberbegriff für alle Arten von Ohr- oder Kopfgeräuschen.

Die Hauptursache für Kiefergelenksstörungen ist eine Über- oder Fehlbelastung der Kaumuskulatur und Kiefergelen ke, die auch zu weiteren Symptomen im Schulter-/Nackenbereich führen können. Zudem können z. B. Fehlhaltungen der Halswirbelsäule auf Kiefergelenksstörung und Tinnitus entscheidenden Einfluss haben. Durch Physiotherapie werden die Kiefergelenke inkl. Muskulatur, die Schädel- und Gesichtsknochen sowie die Hirnnerven unter Berücksichtigung der Gesamtkörperstatik und -funktion untersucht und behandelt. Ziel ist die Schmerzreduktion, Besserung der Beweglichkeit, Entspannung des Gewebes. Zudem sollen Betroffene zu Eigenaktivitäten angeleitet werden.